Konzept

Bundesärztephilharmonie - Musik für das Leben

Am 15. August 2015 ist die Bundesärztephilharmonie unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Bundesärztekammer Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery gegründet worden. Sein Nachfolger im Amt, Herr Dr. Klaus Reinhardt, hat 2019 die Schirmherrschaft übernommen. Initiiert wurde die Gründung von Dr. Michael Scheele aus Hamburg. Das Gründungskonzert leitete Jürgen Bruns aus Berlin, der dem Orchester bis heute als Künstlerischer Berater eng verbunden ist.

Die Bundesärztephilharmonie ist ein Projektorchester in großer sinfonischer Besetzung mit Musikerinnen und Musikern, die überwiegend in Heilberufen tätig sind. Satzungsgemäß werden maximal ein Mal jährlich auf hohem Niveau musizierende Ärzte, Medizinstudenten und Instrumentalisten anderer Berufsgruppen zu einer etwa fünftägigen Probenphase mit anschließendem Konzert an attraktiven Probenstätten und in attraktiven Konzertsälen eingeladen. Das Orchester hat bereits mehrmals in der Laeiszhalle Hamburg, im Kulturpalast Dresden sowie im Gewandhaus Leipzig, im NDR Konzerthaus Hannover sowie in Regensburg und Nürnberg gespielt unter Dirigenten wie Christoph Altstaedt, Jürgen Bruns, Martin Lukas Meister oder Friedrich Praetorius. Als Solisten konnten unter anderem Matthias Höfs, Felix Klieser und Annika Treutler gewonnen werden.

Seit 2019 besteht eine Kooperation mit dem Deutschen Medizinstudierenden Sinfonieorchester (DMSO). Die Bundesärztephilharmonie finanziert sich vor allem aus Spenden seiner Mitwirkenden, die sie zusätzlich zu den Kosten der Probenleitung, Saalmiete, Noten, der Unterbringung, Reise und des eigenen Arbeitsausfalls leisten. Darüber hinaus werden Studentinnen und Studenten die Unkosten für ihre Mitwirkung bezahlt.

Es sollen vor allem anspruchsvolle Werke für eine große Orchesterbesetzung mit wechselnden professionellen Dirigenten einstudiert und aufgeführt werden. Durch ihre Mitwirkung zeigen die Musikerinnen und Musiker ein großes soziales Engagement. Mit den Konzerten soll eine schnelle und unabhängige Nothilfe weltweit unterstützt werden, überall dort, wo Hunger, Krankheiten, Gewalt und soziale Benachteiligung das Leben von Menschen bedrohen. Die Öffentlichkeit wird so zu mehr Hilfe und Engagement aufgerufen. Der Gesamterlös der Konzerte soll ohne Abzug steuerbegünstigten Körperschaften, die diese Ziele unterstützen, wie zum Beispiel im Gründungskonzert 2016 „Ärzte ohne Grenzen“ zugutekommen.

Seit 2022 gibt es darüber hinaus die Camerata der Bundesärztephilharmonie, in der unter der Leitung von Jochen Hoffmann aus Berlin, Kammermusikprogramme in unterschiedlichsten Besetzungen erarbeitet und in einer zusätzlichen Arbeitsphase mit abschließendem Konzert aufgeführt werden.

Im vergangenen September spielte die Bundesärztephilharmonie ihr 10. Konzert und führte anlässlich dieses Jubiläums Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 9 in der Hamburger Laeiszhalle auf, in der auch das Gründungskonzert stattfand. Innerhalb von zehn Jahren hat die Bundesärztephilharmonie mit ihren jährlichen Konzerten über 80.000 Euro an so unterschiedliche Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen, arche noVa e.V., Dunkelziffer e.V., das Kinderhospiz Bärenherz Leipzig oder zuletzt an den Verein Hamburger Abendblatt hilft e.V. gespendet.

Gründungskonzert 2016 Laeiszhalle Hamburg

Werte der Bundesärztephilharmonie 1

Werte der Bundesärztephilharmonie 2

Werte der Bundesärztephilharmonie 3

Werte der Bundesärztephilharmonie 4

Werte der Bundesärztephilharmonie 5

In Kooperation mit dem Deutschen Medizinstudierenden Sinfonieorchester (DMSO)